Nadellagerfett reduziert Reibung und beugt Verschleiß vor, sodass Maschinen zuverlässig und gleichmäßig laufen. Zudem verlängert es die Lebensdauer der Maschinen, indem es die Bauteile schützt.
Nadellagerfett hilft, Verunreinigungen und Korrosion inNadellagernzu verhindern, indem es eine Schutzbarriere um die Lagerbauteile bildet. Diese Barriere hält Schmutz, Staub und Feuchtigkeit fern und schützt die Lager vor Rost und Beschädigungen.

Regelmäßiges Nachschmieren oder die Auswahl des passenden Nadellagerfetts hält die Bauteile zuverlässig geschmiert und reduziert Reibung sowie Verschleiß. So lassen sich Überhitzung, Rost und Schäden vermeiden, während die Anlage ruhiger läuft und eine längere Lebensdauer erreicht.
Wesentliche Funktionen von Nadellagerfett
Die Schmierung sorgt für einen gleichmäßigen Lauf der Bauteile, während Nadellagerfett Feuchtigkeit zuverlässig abhält und so Rost sowie Korrosion verhindert. Darüber hinaus dämpft es Bauteile unter hohen Lasten, reduziert Verschleiß und schützt die Anlage auch unter anspruchsvollen Bedingungen vor Schäden.
Bei unzureichender Schmierung von Lagern treten häufig Probleme wie Rost, Fressen und Verunreinigung auf:
Rost: Fehlt eine ausreichende Schmierung, kann Feuchtigkeit bis zu den Lagerlaufbahnen vordringen und dort Rost verursachen. Rost schädigt das Metall, erhöht die Reibung und kann zu einem vorzeitigen Lagerausfall führen.
Fressen: Unzureichende Schmierung führt zu erhöhter Reibung zwischen beweglichen Teilen. Dadurch kann es zu Metall-auf-Metall-Kontakt kommen, was Fressen begünstigt. Dabei verbinden sich Metalloberflächen kurzzeitig, reißen wieder auseinander und beschädigen das Lager.
Verunreinigung: Ist nicht genügend Schmierstoff vorhanden, können Schmutz und Staub in das Lager eindringen und dort Schäden sowie Verschleiß verursachen. Dadurch läuft das Lager weniger gleichmäßig, die Leistung sinkt und die Lebensdauer verkürzt sich.
Die verschiedenen Fettarten bewerten
Nachfolgend eine einfache Tabelle zum Vergleich verschiedener Nadellagerfett-Typen:
Fettart | Wesentliche Merkmale | Geeignet für | Traglastverhalten | Drehzahlverhalten | Eignung für Umgebungsbedingungen |
Lithiumkomplexfett | Hervorragende Hochtemperaturbeständigkeit, gute Wasserbeständigkeit, vielseitig einsetzbar | Anwendungen in der Automobilindustrie, in der Industrie und im allgemeinen Bereich | Gute Tragfähigkeit für mittlere bis hohe Belastungen | Geeignet für mittlere Drehzahlen | Gute Wasserbeständigkeit, in normalen Umgebungen stabil, für extreme Bedingungen jedoch nicht ideal |
Aluminiumkomplexfett | Bessere Hochtemperatur- und Wasserbeständigkeit als Lithiumkomplexfett | Für Hochgeschwindigkeits- und Hochtemperaturanwendungen | Hervorragend geeignet für hohe Belastungen, insbesondere unter extremen Bedingungen | Leistungsfähig bei hohen Drehzahlen und extremen Temperaturen | Überragende Wasserbeständigkeit, ideal für raue und feuchte Umgebungen |
Calciumfett | Hervorragende Wasserbeständigkeit, jedoch eingeschränkte Hochtemperaturbeständigkeit | Für den Einsatz in der Schifffahrt, in der Landwirtschaft und in feuchtigkeitsanfälligen Umgebungen | Mittlere Tragfähigkeit, optimal für leichte bis mittlere Belastungen | Am besten geeignet für niedrige bis mittlere Drehzahlen | Hervorragende Wasserbeständigkeit, ideal für maritime und feuchte Umgebungen, jedoch nicht für hohe Temperaturen geeignet |
Synthetisches Fett | Überlegene Leistung bei hohen Temperaturen und schweren Belastungen, längere Standzeit, kostspielig | Extreme Bedingungen, hohe Temperaturen, hohe Belastungen | Hervorragende Leistung bei hohen Lasten und extremem Druck | Überzeugt bei hohen Drehzahlen und Temperaturen durch ausgezeichnete Leistung | Besonders geeignet für extreme Temperaturen, hohe Lasten und anspruchsvolle Umgebungen (z. B. hohe Hitze, Chemikalien) |

Nadellager mit Käfig vs. vollrollige Nadellager
Nadellager mit Käfig werden häufig bei höheren Drehzahlen betrieben. Daher benötigen sie ein Nadellagerfett, das schnelle Rotation ohne vorzeitigen Abbau zuverlässig verträgt. Leichte, haftfähige Schmierfette sind hierfür ideal, da sie die Reibung bei hohen Drehzahlen reduzieren. Gleichzeitig bilden sie einen schützenden Schmierfilm, der auch unter den schnell laufenden Wälzkörpern an Ort und Stelle bleibt.
Die Haftfähigkeit des Nadellagerfetts sorgt dafür, dass es an den Lagerlaufbahnen anhaftet und eine durchgängige Schmierung gewährleistet. Gleichzeitig sinkt das Risiko von Verunreinigungen und Verschleiß. Das führt zu einer besseren Leistung und einer längeren Lagerlebensdauer bei hohen Drehzahlen.
Vollrollige Lager verfügen über eine größere Anzahl an Wälzkörpern. Dadurch können sie im Vergleich zu Standardlagern höhere Lasten aufnehmen. Weil diese Lager für höhere Belastungen ausgelegt sind, benötigen sie leistungsfähigere Nadellagerfette, die hohen Drücken standhalten. So bleibt die Schmierung erhalten, die Reibung sinkt und Verschleiß unter hoher Beanspruchung wird wirksam reduziert.
Additive und Wasserbeständigkeit
Korrosionsinhibitoren, Verschleißschutz- und EP-Additive sind entscheidend, damit Lager zuverlässig arbeiten und eine längere Lebensdauer erreichen:
Korrosionsinhibitoren: Diese Additive schützen die Metalloberflächen vor Rost und Korrosion durch Feuchtigkeit oder Chemikalien. Dadurch bleiben Lager auch in rauen Umgebungen funktionsfähig und zuverlässig.
Verschleißschutz-Additive (AW): AW-Additive bilden einen schützenden Film auf den Lageroberflächen. Dadurch werden Reibung reduziert und direkter Metallkontakt vermieden. Das minimiert den Verschleiß und verlängert die Lagerlebensdauer.
Extreme-Pressure-Additive (EP): EP-Additive versetzen das Nadellagerfett in die Lage, hohe Lasten und Drücke zuverlässig aufzunehmen. Sie bilden dafür eine schützende Schicht, die Verformungen oder Schäden an den Metalloberflächen verhindert. So können Lager auch unter hoher Beanspruchung effizient arbeiten.
In nassen oder feuchten Betriebsumgebungen ist ein wasserbeständiges oder „marine-grade“ Schmierfett unerlässlich. Es schützt Lager vor feuchtigkeitsbedingten Schäden und sorgt für einen reibungslosen Betrieb.
Dieses Nadellagerfett bildet eine Schutzbarriere, die verhindert, dass Wasser an die Lagerlaufbahnen gelangt. Dadurch sinkt das Risiko von Rost, Korrosion und Verschleiß; zugleich werden ein störungsfreier Betrieb und eine längere Lebensdauer der Anlage gewährleistet.
Kompatibilität und Betriebsbedingungen prüfen
Beim Wechsel von Nadellagerfett-Produkten ist es wichtig, die Verträglichkeit mit dem vorhandenen Nadellagerfett zu prüfen, um mögliche Probleme zu vermeiden.
Nicht kompatible Schmierfette können chemische Reaktionen auslösen, die die Leistung beeinträchtigen, zur Entmischung führen oder Schlamm bilden. Dies verringert die Schmierwirkung und kann die Lager beschädigen.
Prüfen Sie stets die Produktdatenblätter, um die Eigenschaften des neuen Nadellagerfetts genau zu verstehen. Alternativ können Sie sich an den Hersteller wenden, um sicherzustellen, dass das neue Fett mit dem im System vorhandenen Nadellagerfett gut zusammenarbeitet.
Temperatur, Drehzahl und Lastbereich spielen bei der Auswahl des geeigneten Nadellagerfetts eine entscheidende Rolle:
Temperatur: Nadellagerfett muss die Temperaturen sicher beherrschen, denen es im Betrieb ausgesetzt ist. Bei hohen Temperaturen sind Fette erforderlich, die ihre Stabilität behalten; bei niedrigen Temperaturen müssen sie ausreichend zäh bleiben und dennoch gut fließen.
Drehzahl: Bei höheren Drehzahlen werden häufig leichtere Nadellagerfette bevorzugt, da sie die Reibung reduzieren und einen zu schnellen Fettabbau vermeiden. Hochgeschwindigkeitsanwendungen erfordern unter Umständen Fette mit höherer Scherstabilität, um die Leistungsfähigkeit bei schnellen Drehzahlen zu erhalten.
Lastbereich: Nadellagerfette für hohe Belastungen benötigen leistungsfähigere, zähere Formulierungen. Diese enthalten häufig Extreme-Pressure-(EP)-Zusätze, um Verschleiß und Metallkontakt unter hoher Beanspruchung zu verhindern. Für geringere Lasten kann ein weniger leistungsstarkes Fett ausreichen.
Temperatur- und Drehzahlkennwerte
Die Viskositätsklassen von Nadellagerfett geben die Konsistenz beziehungsweise die Fließeigenschaften des Fetts an. Eine höhere Viskosität bedeutet ein zähflüssigeres Fett, das sich besonders für hochbelastete Anwendungen eignet.
Zudem sorgt es für eine stärkere Schmierwirkung und widersteht dem Abbau unter hohen Temperaturen.
Eine niedrigere Viskosität steht für ein dünnflüssigeres Fett, das leicht fließt. Es wird bei geringer Belastung oder niedrigen Temperaturen eingesetzt.
Hochgeschwindigkeitsanwendungen erfordern Nadellagerfette mit niedrigerer Viskosität, da zähere Fette zusätzliche Reibung und Wärme erzeugen. Dünnflüssigere Fette verteilen sich leichter, senken die Reibung und gewährleisten einen ruhigen Lauf.
Spezielle Nadellagerfette sind für hohe Drehzahlen ausgelegt und bieten eine zuverlässige Schmierung sowie hohe Stabilität. Sie schützen die Lager vor Verschleiß und verlängern ihre Lebensdauer.
Tragfähigkeit und Stoßdämpfung
EP-Eigenschaften sind entscheidend für die Aufnahme hoher oder stoßartiger Belastungen. Sie tragen dazu bei, dass Nadellagerfett unter starkem Druck seinen schützenden Schmierfilm aufrechterhält. Ohne EP-Zusätze kann das Fett abbauen, sodass direkter Metall-auf-Metall-Kontakt entsteht. Dies führt zu Verschleiß, Schäden und im Extremfall zum Ausfall.
EP-Fette bilden eine belastbare Schutzschicht, die extremen Drücken standhält und die Lager zuverlässig geschmiert sowie geschützt hält. Das ist insbesondere bei hoher Beanspruchung oder Stoßbelastungen von Vorteil und verlängert die Lebensdauer der Lager.
Reibungsminderer wie Molybdändisulfid (MoS₂) können je nach Lagerausführung sowohl vorteilhafte als auch nachteilige Wirkungen haben:
Vorteilhaft: Bei bestimmten Lagerausführungen kann MoS₂ die Reibung deutlich reduzieren, wodurch sich der Wirkungsgrad verbessert und der Verschleiß sinkt. Es bildet auf den Lageroberflächen eine reibungsarme Schicht, die insbesondere bei hohen Drücken oder Belastungen hilfreich ist. Dadurch kann sich die Lebensdauer des Lagers verlängern.
Nachteilhaft: In anderen Lagerausführungen kann MoS₂ jedoch ungeeignet sein oder Probleme verursachen. In Lagern, die auf präzise und saubere Oberflächen angewiesen sind, können MoS₂-Partikel zu Verunreinigungen führen. Dadurch wird die gleichmäßige Bewegung der Wälzkörper beeinträchtigt. In Systemen mit engen Toleranzen kann es zudem zu unerwünschten Ablagerungen kommen, was Schäden oder Fehlfunktionen zur Folge haben kann.
Einen geeigneten Wartungsplan umsetzen
Die Vorgaben des Herstellers zu Nachschmierintervallen sollten konsequent eingehalten werden, damit Lager zuverlässig und störungsfrei laufen. Diese Richtlinien stellen sicher, dass die Lager abhängig von ihrer Anwendung zur richtigen Zeit die richtige Fettmenge erhalten.
Werden diese Intervalle nicht eingehalten, erhalten die Lager möglicherweise nicht ausreichend Schmierung, was zu Verschleiß und Ausfällen führen kann. Regelmäßiges Nachschmieren beugt Problemen vor und verlängert die Lebensdauer der Maschinen.
Passen Sie die Nachschmierhäufigkeit an die Umgebungsbedingungen an. In feuchter, staubiger oder sehr heißer beziehungsweise kalter Umgebung benötigen Lager häufig mehr Schmierung, um vor Schäden geschützt zu bleiben. Nadellagerfett kann unter solchen Bedingungen schneller altern, weshalb regelmäßiges Nachschmieren dazu beiträgt, den Betrieb zuverlässig aufrechtzuerhalten.
Nachschmierintervalle festlegen
Prüfen Sie die Wartungshandbücher des OEM auf dasempfohlene Schmierschema. Diese Handbücher geben vor, wann die Lager nachgeschmiert werden müssen. So stellen Sie eine einwandfreie Funktion sicher und verlängern die Lebensdauer.
Wenn Anlagen unter rauen Bedingungen oder im Dauerbetrieb laufen, sind die Nachschmierintervalle entsprechend anzupassen. In solchen Einsatzumgebungen kann eine häufigere Schmierung erforderlich sein. So lassen sich Leistungsfähigkeit und Betriebssicherheit erhalten und Schäden vermeiden.
Auf Verschleiß- oder Kontaminationsspuren prüfen
Achten Sie aufAnzeichen von Rost, Grübchenbildung oder Verfärbungenan den Lagern. Diese können darauf hinweisen, dass das Nadellagerfett gealtert ist und keine ausreichende Schmierung mehr gewährleistet.
Achten Sie auch auf ungewöhnliche Geräusche oder erhöhten Reibwiderstand, da dies auf eine unzureichende Schmierung der Lager hindeuten kann. In diesem Fall ist möglicherweise eine Wartung erforderlich.
Bewährte Verfahren für das Auftragen von Nadellagerfett
Bevor Sie neues Nadellagerfett aufbringen, sollten die Lager gründlich gereinigt werden. Dadurch werden altes Fett, Schmutz und andere Verunreinigungen entfernt, die die Leistung beeinträchtigen könnten.
Die Reinigung stellt sicher, dass das neue Fett eine zuverlässige Schmierung gewährleisten kann, wodurch Verschleiß vermieden und die Lebensdauer der Lager verlängert wird. Verwenden Sie stets die geeignete Reinigungsmethode, um Schäden an den Lagern zu vermeiden.
Verwenden Sie geeignete Werkzeuge, etwa eine Fettpresse mit Nadeladaptern, um Lager in beengten Einbausituationen zu schmieren. Damit erreichen Sie schwer zugängliche Bereiche und tragen das Fett sauber und fachgerecht auf.
Eine sachgerechte Schmierung aller Bereiche, auch der schwer zugänglichen, ist entscheidend für einen ruhigen Lauf und zur Vermeidung von Verschleiß.
Über- und Unterschmierung vermeiden
Eine Überfettung kann zu mehreren Problemen führen, darunter Fettumwälzung, Dichtungsausfall und übermäßige Wärmeentwicklung:
Fettumwälzung: Dies tritt auf, wenn zu viel Fett den Betrieb des Lagers beeinträchtigt. Das überschüssige Fett erzeugt Widerstand, was zu höherer Reibung und einem gesteigerten Energieverbrauch führt. Zudem kann sich das Fett dadurch schneller abbauen.
Dichtungsausfall: Eine Überfettung kann die Dichtungen unter Druck setzen und zu deren Ausfall führen. Wird zu viel Fett in das Lager gepresst, kann dies die Dichtung aus ihrer Position drücken. In der Folge kann die Dichtung reißen, was Fettaustritt und Verunreinigungen nach sich zieht.
Übermäßige Wärme: Zu viel Fett in einem Lager kann zu Überhitzung führen. Durch das Umwälzen des Fetts entsteht zusätzliche Wärme. Dadurch kann der Schmierstoff schneller abbauen und das Lager beschädigt werden, was seine Lebensdauer verkürzt.
Ein zu geringer Schmierfettauftrag bei Nadellagern kann zu erheblichen Problemen führen, etwa zu Metall-auf-Metall-Kontakt zwischen den Lagerflächen. Dadurch steigt die Reibung, was vorzeitigen Verschleiß und Schäden nach sich zieht. Mit der Zeit kann dies zum Lagerfresser führen.
Durch übermäßige Wärmeentwicklung und Reibung kann das Lager schließlich vollständig ausfallen. Eine sachgerechte Schmierung ist entscheidend, um diese Probleme zu vermeiden und einen ruhigen Lauf sowie eine längere Lebensdauer sicherzustellen.
Wählen Sie das geeignete Applikationsverfahren
Kriterium | Manuelle Schmierung | Automatische Schmiersysteme |
Verfahren | Das Schmierfett wird manuell mit Fettpressen oder Pumpen aufgebracht. | Das Schmierfett wird automatisch zugeführt, häufig über Tropf- oder Druckschmiersysteme. |
Vorteile | - Wirtschaftlich für kleine Anlagen | - Kontinuierliche und gleichmäßige Schmierung |
Nachteile | - Erfordert mehr Arbeitsaufwand und Zeit | - Höhere Anfangsinvestitionen |
Geeignet für | Kleine Anlagen oder Ausrüstungen mit geringem Schmierbedarf | Größere Systeme sowie Anwendungen mit hoher Frequenz oder hoher Belastung |
Systembeispiele | Fettpressen, Handpumpen | Tropfschmiersysteme, Druckschmiersysteme |
Um das Schmierverfahren an Anlagengröße, Drehzahl und Fettmenge anzupassen:
Manuelle Schmierung: Dieses Verfahren eignet sich ideal für kleine bis mittelgroße Maschinen mit niedrigen bis mittleren Drehzahlen. Erforderlich ist eine geringe bis moderate Fettmenge. Es empfiehlt sich insbesondere dann, wenn die Schmierung in größeren Abständen oder nur in kleineren Mengen erforderlich ist.
Tropfschmiersystem: Dieses System eignet sich sowohl für kleine als auch für große Anlagen. Es arbeitet zuverlässig bei niedrigen bis mittleren Drehzahlen und fördert eine geringe bis moderate Fettmenge. Dadurch ist eine kontinuierliche, kontrollierte Schmierung über einen längeren Zeitraum möglich.
Druckschmiersystem: Dieses System ist die geeignete Lösung für große Anlagen oder Hochgeschwindigkeitsmaschinen mit hohem Fettbedarf. Es ist für die kontinuierliche oder häufige Schmierung in hoch belasteten bzw. hochdrehenden Anwendungen ausgelegt.
Fazit
Wählen Sie das Fett anhand von Temperatur, Belastung, Drehzahl und Verträglichkeit aus. Entscheidend ist, dass das Schmierfett auf die Temperatur- und Lastanforderungen Ihrer Anlage abgestimmt ist.
Für Nadellager kann Mobil 1 Synthetic Grease bei extremen Temperaturen eingesetzt werden. Mystik JT-6 eignet sich gut für hohe Temperaturbedingungen.
Lucas Red & Tacky Grease ist ideal für Druck- und Drehzahlanwendungen, während Dumonde Tech Premium Grease wirksam vor Verschleiß schützt. Diese Schmierfette tragen dazu bei, Nadellager zuverlässig zu schützen und einen reibungslosen Lauf sicherzustellen.
Die Konsultation der OEM-Richtlinien oder eines vertrauenswürdigen Wälzlagerherstellers ist in jedem Fall empfehlenswert. LILY Bearing kann Sie beispielsweise dabei unterstützen, das passende Fett für Ihre spezifische Anwendung zu bestätigen.
So erhalten Sie fachkundige Empfehlungen, die exakt auf die Anforderungen Ihrer Anlage abgestimmt sind.





