Hochtemperaturlager sind dafür ausgelegt, extremer Hitze standzuhalten und zuverlässig weiterzuarbeiten.

Sie sorgen auch unter heißen Einsatzbedingungen für einen reibungslosen Maschinenlauf.

Dieser Blogbeitrag behandelt alle wesentlichen Aspekte von Hochtemperaturlagern.

Ob Sie Konstrukteur, Entwickler, Instandhaltungsexperte oder Einkäufer sind – dieser Leitfaden unterstützt Sie bei der Auswahl der passenden Lager.

Was sind Hochtemperaturlager?

Hochtemperaturlager sind präzisionsgefertigte Wälz- oder Gleitlager, die speziell für einen zuverlässigen Betrieb bei erhöhten Temperaturen ausgelegt sind – typischerweise über 120°C (248°F) und bei speziellen Keramikvarianten in vielen Fällen bis zu 1.000°C (1.832°F) oder darüber hinaus.

Standardlager von der Stange werden mit herkömmlichen Stählen, Schmierstoffen und Toleranzen gefertigt, die auf Umgebungs- oder nur geringfügig erhöhte Temperaturen ausgelegt sind.

Steigt die Temperatur deutlich an, verändern sich die Werkstoffeigenschaften: Metalle dehnen sich aus, Schmierstoffe bauen ab, innere Lagerluft wird kleiner, und die Ermüdungslebensdauer sinkt drastisch. Hochtemperaturlager begegnen diesen Herausforderungen mit fortschrittlicher Werkstofftechnik, speziellen Wärmebehandlungen, Hochleistungsschmierstoffen und einer konstruktiv optimierten Innengeometrie.

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Zentrale Definition: Ein Lager gilt als „Hochtemperaturlager“, wenn es durch Anpassungen bei Werkstoff, Schmierung und Abmessungen für einen Dauerbetrieb bei Temperaturen über 120°C (248°F) ausgelegt ist und dabei Maßstabilität, einen ausreichenden Schmierfilm sowie eine akzeptable Ermüdungslebensdauer gewährleistet.

Klassifizierungsskala für Lagertemperaturen

Standard

Bis 120°C

Mittelhoch

120°C – 250°C

Hohe Temperatur

250°C – 500°C

Extreme Temperatur

500 °C – 1.000 °C+

Warum die Temperatur bei der Lagerauswahl entscheidend ist

Die Temperatur ist zweifellos der wichtigste Umgebungsparameter für Leistungsfähigkeit und Lebensdauer von Lagern. Für Konstrukteure und Anwendungstechniker, die Lager für anspruchsvolle Einsatzfälle auslegen, ist das Verständnis der durch Wärme ausgelösten Ausfallmechanismen unerlässlich.

Ausfallmechanismen infolge übermäßiger Hitze

  • Schädigung des Schmierstoffs: Konventionelle Mineralfette oxidieren und karbonisieren oberhalb von 120 °C rasch und bilden schädliche Ablagerungen, die Laufbahnen und Wälzkörper beschädigen und zu schnellem Verschleiß führen.

  • Dimensionsinstabilität: Durch thermische Ausdehnung verringert sich das radiale Lagerspiel. Sinkt das innere Spiel auf null, kann es innerhalb weniger Minuten zum katastrophalen Fresser kommen.

  • Anlassen und Weichwerden des Stahls: Der übliche Chromstahl 52100 verliert bei dauerhafter Einwirkung von Temperaturen über 150 °C an Härte, wodurch Tragfähigkeit und Ermüdungsbeständigkeit unmittelbar sinken.

  • Käfigversagen: Käfige aus Polymer oder Blech verformen sich oder schmelzen bei hohen Temperaturen, sodass sich die Wälzkörper stauen; dies führt zu starken Schwingungen und einem schnellen Ausfall.

  • Oxidation und Korrosion: Hohe Temperaturen beschleunigen die Oxidation sowohl der Lageroberflächen als auch des Schmierstoffs und fördern dadurch Oberflächenermüdung sowie Ausbrüche an den Laufbahnen.

  • Vorspannungsänderung: Unterschiedliche Wärmeausdehnung zwischen Welle, Gehäuse und Lager kann die Vorspannung erheblich verändern und entweder zum Fresser oder zu Spiel führen.

⚠️ Faustregel: Mit jedem Anstieg um 10 °C über die zulässige Betriebstemperatur eines Standardlagers halbiert sich dessen L10-Ermüdungslebensdauer näherungsweise. Bei 200 °C verbleiben von der Nennlebensdauer bei Raumtemperatur unter Umständen nur noch 5–10 %.

Hochtemperaturschmierung

Die Schmierung ist bei Hochtemperaturlagern vermutlich der entscheidende Faktor für die Leistungsfähigkeit. Der Schmierstoff muss über den gesamten Betriebstemperaturbereich einen ausreichenden Schmierfilm zwischen Wälzkörpern und Laufbahnen aufrechterhalten und zugleich Oxidation, Verdampfung und Karbonisierung widerstehen.

Schmierstofftyp

Einsatzbereich

Vorteile

Einschränkungen

Gängige Sorten

Mineralölfett

-30 °C bis 120 °C

Kostengünstig und weithin verfügbar

Oxidiert oberhalb von 120 °C schnell

Mehrzweckfett NLGI-Klasse 2

Polyharnstofffett

-20 °C bis 180 °C

Gute Oxidationsstabilität, lange Lebensdauer

Mit einigen Schmierfetten unverträglich

Mobil Polyrex EM

Synthetisches PAO-Fett

-50 °C bis 200 °C

Großer Temperaturbereich, geringe Verdampfungsneigung

Höhere Kosten als Mineralölfett

Klüber Isoflex NBU 15

Perfluorpolyether (PFPE)

-40 °C bis 280 °C

Hervorragende Oxidationsbeständigkeit, chemisch inert

Sehr hohe Kosten

Krytox GPL 226

Silikonfett

-60 °C bis 250 °C

Breiter Einsatzbereich, gute elektrische Isolationswirkung

Geringe Tragfähigkeit

Molykote 111

Festschmierstoffe (MoS₂, Graphit)

Bis über 500 °C

Keine Oxidation, wirksam im Vakuum und bei extremer Wärme

Höhere Reibung als bei Flüssigkeitsfilmschmierung

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Praxis-Tipp: Bei Anwendungen über 250 °C sollte der Umstieg von herkömmlichem Fett auf Festschmierstofffilme oder offene Lager mit Umlaufschmiersystem erwogen werden. Abgedichtete Lager mit Fettdichtungen sind oberhalb von 200 °C nur selten geeignet.

Werkstoffe und Beschichtungen

Die Werkstoffauswahl für Hochtemperaturlager umfasst Ringe, Wälzkörper, Käfig sowie sämtliche Oberflächenbehandlungen und Beschichtungen. Jede Komponente hat einen entscheidenden Einfluss auf die thermische Gesamtleistung.

Werkstoff

Max. Temperatur

Wesentliche Eigenschaften

Anwendung

52100 Chromstahl (Standard)

≤ 120 °C

Hohe Ermüdungsfestigkeit, gute Zerspanbarkeit

Wälzlager für allgemeine Anwendungen

M50 Hochgeschwindigkeits-Werkzeugstahl

315 °C

Behält die Härte auch bei erhöhten Temperaturen, durchgehärtet

Lager für die Hauptwelle von Strahltriebwerken

M62-Stahl

400 °C

Hoher Wolframgehalt, ausgezeichnete Warmhärte

Gasturbinen, extreme Betriebsbeanspruchung

440C-Edelstahl

≤ 200 °C

Kombination aus Korrosions- und Hitzebeständigkeit

Chemische Verfahrenstechnik, maritimer Einsatz

Siliziumnitrid (Si₃N₄)

500 °C

Geringe Dichte, hohe Steifigkeit, elektrisch isolierend

Keramische Hybrid-Wälzkörper

Zirkoniumoxid (ZrO₂)

1.000 °C+

Extrem hohe Temperaturen, hervorragende chemische Beständigkeit

Vollkeramiklager für extreme Einsatzbedingungen

Aluminiumoxid (Al₂O₃)

1.200 °C

Für extreme Temperaturen geeignet, kostengünstiger als ZrO₂

Öfen, Brennöfen, Glasindustrie

Kohlenstoff-Graphit

500 °C (oxidierende Atmosphäre)

Selbstschmierend, keine externe Schmierung erforderlich

Öfen, Vakuumöfen, Dampfturbinen

Oberflächenbeschichtungen für hohe Temperaturbeständigkeit

Selbst bei einem geeigneten Grundwerkstoff können Oberflächenbeschichtungen die Lebensdauer erheblich verlängern. Zu den wichtigsten Beschichtungen für Hochtemperaturlageranwendungen gehören:

  • Schwarzoxid: Leichte Oxidationsbehandlung zur Verbesserung der Korrosionsbeständigkeit und des Schmierstoffrückhalts bis etwa 200 °C

  • PVD-TiN (Titannitrid): Harte, goldfarbene Beschichtung zur Reduzierung von Reibung und Verschleiß bis 600 °C

  • DLC (Diamond-Like Carbon): Extrem harte, reibungsarme Beschichtung; wirksam bis etwa 400 °C

  • Wärmedämmschichten (TBC): Keramikbasierte Beschichtungen, z. B. YSZ, die den Wärmeübergang auf den Lagerkörper verringern

  • Silberbeschichtung: Festschmierstoffbeschichtung für Anwendungen in der Luft- und Raumfahrt unter Hochvakuum- und Hochtemperaturbedingungen

Typen von Hochtemperaturlagern

Lagertyp

Max. Temperatur

Lastart

Geeignet für

Branchen

Hochtemperatur-Rillenkugellager

200–250 °C

Radialbelastung + geringe axiale Belastung

Hochdrehzahl, mittlere Belastung

Motoren, Pumpen, Lüfter

Zylinderrollenlager (HTB)

200–300 °C

Hohe radiale Belastung

Hohe radiale Lasten

Stahlwerke, Förderanlagen

Kegelrollenlager

150–200 °C

Kombinierte radiale und axiale Belastung

Kombinierte Belastungen

Getriebe, Walzwerke

Pendelrollenlager

200–300 °C

Hohe radiale Belastung + Fehlausrichtung

Fehlausrichtung + Wärme

Papierindustrie, Bergbau

Keramikhybrid (Si₃N₄)

300–500 °C

Radial- und mäßige Axialbelastung

Hohe Drehzahlen und hohe Temperaturen

Luft- und Raumfahrt, Turbinen

Vollkeramik (ZrO₂/Al₂O₃)

800–1.000 °C

Geringe bis mittlere Belastung

Extreme Hitze, elektrische Isolation

Öfen, Glasherstellung

Gleitlager aus Kohlenstoff-Graphit

500 °C+

Radialbelastung (niedrige Drehzahl)

Keine externe Schmierung erforderlich

Öfen, Brennöfen, Abgasanlagen

Gleitlager aus PTFE/Verbundwerkstoff

Bis 260 °C

Radialbelastung (oszillierend)

Wartungsfreier Einsatz bei mittleren bis hohen Temperaturen

Lebensmittelverarbeitung, Verpackung

Hochtemperatur-Kugellager

Hochtemperatur-Kugellager

Hochtemperatur-Rollenlager

Hochtemperatur-Rollenlager

Hochtemperatur-Gleitlager

Hochtemperatur-Gleitlager

Hochtemperatur-Stehlager

Hochtemperatur-Stehlager

Hochtemperatur-Linearführungslager

Hochtemperatur-Linearführungslager

Keramische Hybridlager – im Detail betrachtet

Keramische Hybridlager, die Innen- und Außenringe aus Stahl mit Wälzkörpern aus Siliziumnitrid (Si₃N₄) kombinieren, gelten als bedeutendster moderner Fortschritt in der Hochtemperatur-Lagertechnik.

Die Keramikkugeln sind 60% leichter als Stahl, erzeugen bei hohen Drehzahlen geringere Zentrifugalkräfte, weisen einen Wärmeausdehnungskoeffizienten von rund 25% des Stahls auf und können mit minimaler Schmierung betrieben werden. In Flugtriebwerks- und Turbomaschinen sowie in anspruchsvollen industriellen Anwendungen werden sie zunehmend zur Standardwahl.

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Einsatzbereiche von Hochtemperaturlagern

Hochtemperaturlager kommen in zahlreichen Branchen überall dort zum Einsatz, wo Maschinen Wärme erzeugen oder unter erhöhter Temperatur betrieben werden. Nachfolgend sind die wichtigsten Branchen und ihre spezifischen Anforderungen aufgeführt:

Branche

Temperaturbereich

Hauptanwendung

Bevorzugter Lagertyp

Besondere Anforderungen

Luft- und Raumfahrt sowie Verteidigung

200°C–500°C

Wellen von Strahltriebwerken

M50-Stahl, Keramik-Hybrid

Extreme Zuverlässigkeit, PFPE-Schmierung

Stahl- und Metallindustrie

150°C–350°C

Walzgerüstwalzen

Pendel- und Zylinderrollenlager

Hohe Belastungen, stoßfeste Ausführung

Glasherstellung

300°C–600°C

Transportanlagen für Glühöfen

Vollkeramik, Kohlenstoffgrafit

Kontaminationsfrei, extreme Temperaturen

Zement- und Bergbauindustrie

150°C–250°C

Ofenrollen, Brecherwellen

Pendelrollenlager (schwere Baureihe)

Beständigkeit gegen Verunreinigungen

Energieerzeugung

120°C–300°C

Dampfturbinen, Generatorrotoren

Zylinderrollenlager, hybridkeramisch

Dauerbetrieb, schwingungsarm

Lebensmittel- und Getränkeindustrie

150 °C–260 °C

Backöfen, Pasteurisierung

Vollständig aus Edelstahl, mit PFPE-Schmierung

Lebensmitteltauglich, für Washdown-Reinigung geeignet

Automobilindustrie

150 °C–300 °C

Turboladerwellen, AGR-Systeme

Hybridkeramisch, mit PAO-Schmierung

Hohe Drehzahlen, lange Wartungsintervalle

Petrochemie

150 °C–400 °C

Reaktor-Rührwerke, Ofenventilatoren

Hochlegierter Stahl, mit PTFE-Dichtung

Korrosionsbeständigkeit und chemische Verträglichkeit

Auswahlkriterien für Hochtemperaturlager

Die Auswahl des richtigen Hochtemperaturlagers erfordert ein systematisches Vorgehen. Nutzen Sie das folgende Schema als Orientierung für Ihren Spezifikationsprozess:

Schritt-für-Schritt-Auswahlcheckliste

Betriebstemperatur festlegen: Ermitteln Sie die tatsächliche Lagertemperatur im Betrieb, nicht nur die Umgebungstemperatur. In Anwendungen mit mittleren Drehzahlen liegt die Lagertemperatur typischerweise 5–30°C über der Umgebungstemperatur.

  • Lastbedingungen bewerten: Erfassen Sie Radiallast, Axiallast, Stoßbelastung und Schwingungen. Daraus ergibt sich, ob Kugellager, Rollenlager oder Gleitlager geeignet sind.

  • Drehzahlanforderungen bestimmen: Berechnen Sie den DN-Wert (Bohrungsdurchmesser in mm × RPM). Höhere DN-Werte sprechen für Kugellager und Keramik; niedrigere DN-Werte sind für Rollenlager geeignet.

  • Umgebungsbedingungen bewerten: Berücksichtigen Sie neben der Temperatur auch Verunreinigungen, Feuchtigkeit, Chemikalien sowie Vakuum- oder Druckbedingungen.

  • Wälzlagerstahl auswählen: Für 120–200°C sind stabilisiertes 52100 oder rostfreier 440C geeignet. Für 200–400°C kommen M50- oder M62-Werkzeugstahl infrage. Über 400°C sind Keramik oder Kohlenstoffgraphit erforderlich.

  • Geeignetes Lagerluftmaß wählen: Wählen Sie die Lagerluftklasse C3 oder C4, um die thermische Ausdehnung aufzunehmen und ein Fressen zu vermeiden.

  • Käfigmaterial festlegen: Vermeiden Sie Polymerkäfige oberhalb von 150°C. Für Hochtemperaturanwendungen sind gedrehte Messingkäfige, versilberte Stahlkäfige oder PEEK-Käfige einzusetzen.

  • Schmiersystem auswählen: Stimmen Sie das Schmiermittel auf den Temperaturbereich ab. Entscheiden Sie sich je nach Anwendung für Fett, Umlauföl oder einen Festschmierstofffilm.

  • Maßstabilität sicherstellen (Stabilisierung): Stellen Sie sicher, dass die Lager mit einer geeigneten Anlassstabilisierung geliefert werden (S1 = 200°C, S2 = 250°C, S3 = 300°C).

  • Abdichtung und Schutz berücksichtigen: Bei sehr hohen Temperaturen sollten Dichtungen aus Gummi nicht eingesetzt werden. Verwenden Sie offene Lager, berührungslose Labyrinthdichtungen oder Hochtemperatur-Filzdichtungen.

Kritischer Punkt — Lagerluft: Einer der häufigsten Ausfallgründe in Hochtemperaturanwendungen ist eine falsch gewählte Lagerluft. Die thermische Ausdehnung verringert die Betriebsluft. Wählen Sie daher bei Betriebstemperaturen über 80°C mindestens C3 und bei Anwendungen über 150°C C4 oder C5..

Führende Hersteller und Lösungen für Hochtemperaturlager

Tabelle 8: Führende Hersteller und Lösungen für Hochtemperaturlager

Hersteller

Hochtemperatur-Serie

Max. Betriebstemperatur (°C)

Wesentliche Merkmale

SKF

6201-2Z/VA201

250

Speziell für 250 °C ausgelegt, mit C4-Lagerluft zum Ausgleich der thermischen Ausdehnung.

6201/VA201

6202-2Z/VA201

6202/VA201

6003-2Z/VA201

6003/VA201

6203-2Z/VA201

6203/VA201

6303/VA201

6004-2Z/VA201

6004/VA201

6204-2Z/VA201

6204/VA201

6304-2Z/VA201

6304/VA201

6005-2Z/VA201

6005/VA201

6205-2Z/VA201

6201-2Z/VA228

350

6202-2Z/VA228

6003-2Z/VA208

6203-2Z/VA228

6303-2Z/VA228

6004-2Z/VA208

6204-2Z/VA228

6304-2Z/VA208

6304-2Z/VA228

6005-2Z/VA208

6205-2Z/VA208

6205-2Z/VA228

NSK

Mit KPM-Fett gefüllte Lager

230

Abgedichtete/abgeschirmte Ausführungen

Wartungsarm

YS-Lager mit Distanzringen

350

Distanzringe ermöglichen die axiale Einstellung und gleichen eine Schiefstellung der Welle aus.

SJ-Lager

400

Geräusch- und vibrationsarm

Optionale Hybridausführungen

NTN

HT-Serie (Standard-Hochtemperatur-Kugellager)

500 °C

Optimiertes Lagerluftmaß, korrosionsbeständige Beschichtung

Ecoheat®-Serie (Vollkeramiklager)

600 °C

Leichtbauweise, beständig gegen Thermoschock

Hochtemperatur-Pendelrollenlager (Baureihen 232/231)

300 °C

Selbstausrichtend, gleicht Wellenfehlstellungen aus

Beschichtete Lager (CrN/DLC)

400 °C

Fressschutz, extrem geringe Reibung

Hybrid-Keramiklager

450 °C

Geringe Dichte, widerstandsfähig gegen Fliehkräfte

FAG

6407-2Z

150 °C

Rillenkugellager

Doppelte Metallabdichtungen (2Z)

6309-CM

150 °C

Radiales Spiel C3

Massiv bearbeiteter Messingkäfig (CM)

6408-C-2Z

150 °C

Spiel C3

-Doppelte Metallabdichtungen

6309-C-C4

250 °C

Radiales Spiel C4

Hochtemperaturbeständiger Käfig

6309-2RSR

150 °C

Doppelte Lippendichtungen aus Gummi (2RSR)

Kontaktabdichtungen für verbesserten Schutz vor Verunreinigungen

Fazit

Hochtemperaturlager sind für einen zuverlässigen Betrieb in heißen Umgebungen unverzichtbar.

Sie halten Temperaturen stand, bei denen herkömmliche Lager versagen, und tragen so dazu bei, Stillstandszeiten zu verringern und die Lebensdauer der Anlagen zu verlängern.

Die Auswahl der richtigen Hochtemperaturlager-Lösung trägt dazu bei, Ausfälle verhindernreduziert den Wartungsaufwand und verbessert die Sicherheit in anspruchsvollen Einsatzumgebungen.

Wenn Sie Fragen haben oder spezifische Anforderungen besprechen möchten, kontaktieren Sie bitte LILY Bearing.